Die Leibniz-SV 

Das Schulgesetz NRW regelt in § 74, dass die SV die Interessen und Angelegenheiten der Schülerinnen und Schüler bei der Gestaltung der Bildungs- und Erziehungsarbeit in den entsprechenden Gremien der Schule vertritt und schulpolitische Belange wahrnehmen kann.


Schülervertretung

Bericht über die SV-Fahrt nach Oer-Erkenschwick vom 17. bis 18. Dezember 2015 

Sowohl die Schülerinnen und Schüler, als auch die SV-Lehrer (Frau Kluth, Herr Mercan, Herr Melcher, Herr Mielke und der Schulsozialpädagoge Thomas Facklam) trafen sich um Punkt 8 Uhr auf dem Schulhof, um startklar für die bevorstehende Busfahrt nach Oer-Erkenschwick zu sein. Nach einstündiger Fahrt erreichten sie auch schon das Salvador-Allende Haus, das für etwas mehr als einen Tag für das SV-Projekt zur Verfügung stand.

 

Direkt nach der Ankunft startete dann im großen Seminarraum die Vorstellungsrunde mit den Seminarleitern, um sowohl die Seminarleiter, als auch die fremden Mitschülerinnen und Mitschüler ein wenig kennenzulernen. Die Seminarleiterinnen und Seminarleiter klärten die SV-Schüler und Lehrer darüber auf, welche Seminare sie erwarten und sie selbst entscheiden, welche Kurse sie besuchen möchten. Es durften zwei Seminare gewählt werden. Ein Seminar beschäftigte sich mit den Rechten und finanziellen Möglichkeiten der Schülervertretung. Das Zweite war für die Koordination von Projektleitungen gedacht. Ein Drittes hatte mit der Rhetorik und Moderation zu tun, um dem Klassensprecher mehr Selbstbewusstsein und Ausdruckskraft zu verleihen. Das vierte Seminar beschäftigte sich mit der Frage, wie Schule und SV-Arbeit überhaupt aussehen sollte. 

 

Dass man nur zwei Seminare besuchen konnte, brachte den ein oder anderen SV-Schüler dazu, mehr auf die Erfahrungen und Informationen des jeweiligen anderen Mitschülers zurückzugreifen und die Kommunikation zu fördern. Aber im Allgemeinen lernten sich auf der SV-Fahrt alle Schülervertreterinnen und –vertreter besser kennen, was die Arbeit der SV unglaublich verbessern wird.

 

Nach der Vorstellung gab es für alle jedoch erst einmal ein Zimmer und anschließend Mittagessen. Daraufhin konnten die Schülerinnen und Schüler einmal kurz aufatmen und frische Luft schnappen, bevor alle Seminare ihre Arbeit fortsetzten. Auch die SV-Lehrer tüftelten an weiteren Ideen und Umstrukturierungen. Also nicht nur für die Schüler, sondern auch für die Lehrer, harte Arbeit!

 

Zum Abschluss gab es das Abendessen. Danach hatten die Schüler Freizeit und erhielten zahlreiche Möglichkeiten, sich von der Arbeit zu erholen. Von einer Nachtwanderung hin bis zu Billard oder einem Filmabend – für Beschäftigung war gesorgt. So ließ sich der anstrengende Tag der SV entspannt abklingen, bis sich dann alle in ihre Zimmer und Betten zurückzogen.

Der nächste Tag begann für die SV-Schüler schon früh. Nichts da mit ausschlafen – schließlich ist SV-Arbeit genauso wichtig wie auch das Schulbankdrücken tagtäglich in der Schule! Um 8 Uhr waren schon wieder alle Zimmerschlüssel abgegeben worden. Nach dem Frühstück begann für die Schülervertreterinnen und –vertreter auch schon das zweite Seminar, was noch einmal ordentlich Informationen für den Start einer besseren SV-Arbeit lieferte.

 

In der Abschlussrunde waren die Resultate der Seminare in einer Galerie gemeinsam vor allen Schülern vorgestellt worden, um hier noch einmal den Zugang auch zu anderen Seminarinformationen zu erhalten. Auch die Lehrer stellten ihre Arbeit den Schülern vor. Abschließend gab es dann ein Feedback von den Schülerinnen und Schülern für die Seminarleiter. Die Oberstufenschüler überreichten auch noch ein kleines Präsent für die Seminarleiter, um sich im Namen aller Schüler für ihre Hilfe zu bedanken.

 

Dann ging es auch schon wieder zurück nach Duisburg. Den Schülern war nach solch einer SV-Fahrt erst klar geworden, wie viel harte Arbeit eigentlich in der Schülervertretung steckt. Ein Indiz dafür, dass eine SV-Fahrt notwendig ist. Es wurde den Schülern vermittelt, dass nicht die Beliebtheit eines Schülervertreters die Stärke der SV ausmacht, sondern das Engagement jedes Einzelnen. Zeit für neue Vorsätze, um in 2016 mit vollem Elan die SV-Arbeit zu starten und im Laufe der nächsten Schuljahre etwas ganz Großartiges auf die Beine zu stellen. Der erste Schritt ist getan! 

 

Marwin Canpolat (Jahrgangssprecher der Q1)

 


Klassen-, Stufen- und Jahrgangsprecher 


Ab der Klasse 5 (also in der Sekundarstufe I und II) wählen die Schülerinnen und Schüler der Klassen, Kurse und Jahrgangsstufen Sprecherinnen und Sprecher sowie deren Vertreterinnen und Vertreter.


Ab Klasse 7 nehmen die Klassensprecherinnen oder -sprecher und die Vertreter an den Klassenkonferenzen mit beratender Stimme teil.


Die Schülerversammlung

 

Die Schülerversammlung aller Schülerinnen und Schüler einer Schule kann vom Schülerrat unter Zustimmung der Schulleitung einberufen werden. Sie kann bis zu zweimal im Schuljahr während der allgemeinen Unterrichtszeit stattfinden.

 

Schülervertretungen werden in ihrer Arbeit von Verbindungslehrerinnen und Verbindungslehrern unterstützt, die vom Schülerrat gewählt werden.

Der Schülerrat


Die Sprecherinnen und Sprecher der Klassen und Jahrgangsstufen sowie deren Vertreterinnen und Vertreter (mit beratender Stimme) bilden den Schülerrat. Dieser vertritt alle Schülerinnenen und Schüler der Schule und hat das Recht, Anträge bei der Schulkonferenz einzubringen.


Der Schülerrat wählt die Schülersprecherin oder den -sprecher sowie bis zu drei Stellvertreter - auf Antrag eines Fünftels aller Schülerinnen und Schüler einer Schule kann die Schülersprecherin oder der -sprecher auch von der Schülerversammlung gewählt werden.


Der Schülerrat wählt die Vertretung der Schülerschaft für Schulkonferenz und Fachkonferenzen (beratende Stimme) sowie die Delegierten überörtlicher Schülervertretungen.