Länger gemeinsam lernen und stabile soziale Beziehungen schaffen

Der Klassenverband wird gestärkt und den Schülern damit mehr „Heimat“ gegeben.

In ihrer Klasse sollen die Schüler sich wohlfühlen. Ein gutes soziales Umfeld ist für den Lern- und Lebenserfolg wichtig. Wenn die Beziehungen zu den Mitschülern und den Lehrkräften in Ordnung sind und man sich in einer sozialen Gruppe aufgehoben fühlt, lernt es sich leichter. Damit sich ein solches soziales Gefüge in Ruhe entwickeln kann und stabil bleibt, beginnt bei uns die Fachleistungsdifferenzierung erst ab Klasse 7, und zwar in den Fächern Englisch und Mathematik. Im Fach Deutsch wird die Aufteilung in Grund- und Erweiterungskurse von Klasse 8 in die Klasse 9 verschoben. Damit haben die Schülerinnen und Schüler länger gemeinsamen Unterricht in ihrer Klasse. Eine Differenzierung nach Leistung findet nur noch alle zwei Jahre statt, was mehr Ruhe in die Lerngruppen bringt.


Der Klassenraum ist die „Heimat“ der Schülerinnen und Schüler im engeren Sinne. Er ist jeden Morgen die erste Anlaufstelle in der Schule. Das Konzept des Offenen Anfangs sorgt dafür, dass die Klassenräume bereits ab 07:45 Uhr geöffnet sind. Bis zum Unterrichtsbeginn können die Schülerinnen und Schüler sich austauschen, frühstücken und die für den Tag benötigten Materialien zusammenstellen. Denn ein großer Teil der Schulsachen kann in der Klasse aufbewahrt werden. Dafür sorgt das neue Mobiliar, das im letzten Schuljahr für alle Klassen angeschafft wurde.